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Ja zu Frontex

25. September 2022

Die Junge Mitte Kanton Luzern sagt einstimmig Ja zur AHV21 sowie die dazugehörige Erhöhung der Mehrwertsteuer, weil wir uns für eine generationengerechte Vorsorge einsetzen!

DIE HALTUNG DER JUNGEN MITTE

DIE HALTUNG DER JUNGEN MITTE

Es ist ein entscheidendes Jahr für unser wichtigstes Sozialwerk. Die Mitte hat sich stark dafür eingesetzt, dass nun eine faire und soziale Lösung zur Stabilisierung der AHV vorliegt. Gegen diese gute Lösung der Mitte haben die linken Parteien und die Gewerkschaften das Referendum ergriffen und die Unterschriften heute eingereicht. Das ist unverständlich und verantwortungslos! Die Mitte stellt sich diesem Referendum entgegen und setzt sich für eine stabile Altersvorsorge für alle ein – jetzt und in Zukunft.

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Nur mit der Reform der AHV sind unsere Renten auch morgen sicher

Das Thema Altersvorsorge belegt die vordersten Plätze des Schweizer Sorgenbarometers. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, hat ein Anrecht auf eine sichere und gerechte Rente. Diese ist in der Schweiz heute nicht mehr gewährleistet: Wegen der Alterung der Bevölkerung besteht bis 2030 eine Finanzierungslücke von 26 Milliarden Franken! Trotzdem sind seit 1997 alle Reformen gescheitert. Wir nehmen diese Verantwortung wahr und haben im Sinne der Generationensolidarität eine gerechte Lösung gefunden, bei der alle einen Beitrag leisten und niemanden über die Gebühr belastet wird. Ziel ist es unsere Renten zu sichern und das Leistungsniveau der AHV zu erhalten, für mehr Generationengerechtigkeit.


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Es gibt keine Rentenlücke für Frauen in der AHV

Es gibt keine Rentenlücke für Frauen in der AHV: Die Renten der Frauen und der Männer sind in der AHV gleichhoch. Die Behauptung, dass Frauen bei der AHV benachteiligt würden, stimmt nicht. Tatsächlich erhalten Frauen und Männer dank Betreuungsgutschriften eine gleich hohe AHV-Rente!

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Linksgrün behauptet, dass mit dieser Reform jede Frau einen jährlichen Rentenabbau von 1200 Franken hinnehmen müsse. Das ist falsch!

Linksgrün behauptet, dass mit dieser Vorlage jede Frau einen jährlichen Rentenabbau von 1200 CHF hinnehmen müsse. Das ist falsch und irreführend! Linksgrün berechnet, dass bei einer statistischen Lebenserwartung von 22.2 Jahren ab dem 65. Lebensjahr, Frauen bei gleicher theoretischer Lebenserwartung ein Jahr weniger Rente beziehen und daher insgesamt theoretisch weniger Rente bekämen. Richtig ist: Mit dieser Reform wird die monatlich ausbezahlte Rente überhaupt nicht gesenkt, sondern erhalten und teilweise sogar erhöht. Fakt ist also: Mit dieser Reform werden Rentnerinnen am Ende des Monats mehr Geld haben als es heute.

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Inhalt der Reform

Das Rentenalter der Frauen soll analog zu jenem der Männer auf 65 Jahre angehoben werden. Als Ausgleichsmassnahme ist während einer Übergangszeit von 9 Jahren ein gerechter und fairer lebenslanger Rentenzuschlag vorgesehen. Dabei gilt: Je tiefer das Einkommen, desto höher der Rentenzuschlag. Maximal beträgt dieser 160 CHF pro Monat, Minimal 50 CHF pro Monat. Für Personen mit tiefen Einkommen stellt dies sogar eine Verbesserung im Vergleich zur heutigen Situation dar! Zudem profitieren die Frauen der Übergangsjahrgänge bei einem Vorbezug der Rente von einem geringeren Kürzungssatz. Auch hier gilt: Bei Frauen mit tiefen Einkommen sind geringere Kürzungen vorgesehen als bei Frauen mit höheren Einkommen. Der Rentenzuschlag unterliegt nicht der Rentenplafonierung für verheiratete Frauen, das heisst, dass er zusätzlich ausbezahlt wird. Auch für die Berechnung von Ergänzungsleistungen wird der Zuschlag nicht angerechnet, damit gerade Frauen mit tiefem Einkommen bessergestellt werden. Neu ist ein flexibler Rentenbezug möglich. So können die AHV-Renten ab 63 flexibel vorbezogen werden. Wer hingegen über 65 hinaus arbeitet, erhält eine höhere Rente. Zur Sicherung der AHV-Renten sind zusätzliche finanzielle Mittel notwendig, die mit einer Mehrwert-steuererhöhung um 0.4 Prozentpunkte generiert werden. Damit wird die Reform solidarisch von der gesamten Gesellschaft getragen.

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